“Gernstls Deutschlandreise: Im Saarland” 27.8.2013

Aug
27
17:00

“Gernstls Deutschlandreise: Im Saarland” am Dienstag, 27.8.2013, um 17:00 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Wer als Saarländer etwas auf sich hält, der gibt das Grillbesteck niemals aus der Hand. Grillen ist hier Ehrensache. Wie es richtig geht, lassen sich Franz Gernstl, HP Fischer und Stefan Ravasz von den Saarlandmeistern zeigen.

Gut gestärkt geht die Reise weiter durchs “Land der Dichter und Schwenker”. In Merzig lebt der Wolfsforscher Werner Freund als Alphawolf mit einem Rudel Wölfen. Für den Nachwuchs schlüpft er in die Rolle der Wolfsmama – mit allen Mutterpflichten, vom gemeinschaftlichen Heulen bis zur Fütterung.

Dem Thema Grenze in ihrem geografischen Sinn, haben sich Ulrich Behr und Mane Hellental gewidmet. Die beiden Künstler haben ein altes Zollhaus gemietet und Fotografien von schlafenden Zöllnern in die Fenster gehängt. Die Künstler begreifen ihre Installation als Hommage und als Sinnbild für die innereuropäischen Grenzen: Sie ruhen.

In Saarbrücken treffen die drei filmenden Grenzgänger einen Seelenverwandten. Volker Gerling unternimmt Wanderungen durch Deutschland, um Menschen zu treffen, ihre Geschichte zu hören und Fotos zu machen. Diese Geschichten bastelt der selbst ernannte “Daumenkinograf” zu kleinen Daumenkinos zusammen.
Diese Etappe endet für das Gernstl-Team schließlich mit einer handfesten Überraschung:

Bayern ist ein bisschen mitschuldig am Kommunismus! Am Grenzstein, der im 19. Jahrhundert offiziell Bayern von Preußen separierte, erzählt der ehemalige Grenzbeamte Manfred Nagel, dass Bayern einst Karl Marx einreisen ließ, obwohl er ein paar Meter weiter in Preußen per Haftbefehl gesucht wurde. Somit hat das kleine bayerische Zollamt vermutlich den Lauf der Welt entscheidend verändert …

“Gernstls Deutschlandreise: Im Saarland” am Dienstag, 27.8.2013, um 17:00 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Werbung: