Bayerischer Fernsehpreis 2013 – Preisträger

Bayerischer Fernsehpreis 2013 – Preisträger

18.5.2013. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer verlieh gestern in einer feierlichen Fernseh-Gala den Bayerischen Fernsehpreis 2013.
Den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten erhält in diesem Jahr Ruth Maria Kubitschek für ihr Lebenswerk.

Ministerpräsident Seehofer: „Mit ihrer großartigen Schauspielkunst hat Ruth Maria Kubitschek seit vielen Jahren die Herzen des Publikums berührt und in zahlreichen Erfolgsfilmen deutsche Fernsehgeschichte geschrieben. Für uns in Bayern ist diese Ikone des deutschen Fernsehens besonders unvergessen in ihrer Paraderolle im ‚Monaco Franze‘. Als ‚Spatzl‘ hat sie eine bayerische Kultfigur geschaffen und damit der Münchner Lebensart ein Denkmal gesetzt. Ruth Maria Kubitschek hat in den letzten 50 Jahren ein unverwechselbares Gesamtkunstwerk geschaffen. Bis heute fasziniert die Schauspielerin durch ihre innere Kraft und Leidenschaft, die sie nicht nur im Fernsehen zum bewunderten Vorbild macht.“
Den „Blauen Panther“, das Symbol des Bayerischen Fernsehpreises, erhalten neben Ruth Maria Kubitschek weitere Preisträger aus allen Fernsehsparten. Nachfolgend die Namen der bereits fest stehenden Preisträgerinnen und Preisträger mit den Begründungen der Jury:

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2013
Der Ehrenpreis des
Bayerischen Ministerpräsidenten
an
Ruth Maria Kubitschek
für ihr Lebenswerk
Begründung der Jury:
Kaum jemand ist im deutschen Fernsehen seit fast fünfzig Jahren so dauerhaft präsent und bei den Zuschauern so gleichbleibend beliebt wie Ruth Maria Kubitschek. Seit 1966, als Ruth Maria Kubitschek mit dem Durbridge-Straßenfeger „Melissa“ schlagartig einem großen Publikum bekannt wurde, sind im deutschen Fernsehen viele Schauspieler und Fernsehgesichter gekommen und gegangen – Ruth Maria Kubitschek, die Grande Dame der Fernsehunterhaltung, aber bleibt. Mit Rollen wie dem „Spatzl“ in Helmut Dietls Kultserie „Monaco Franze“ oder als Verlegerin in „Kir Royal“ hat sie längst Fernsehgeschichte geschrieben. Das Fernsehpublikum liebt sie für ihren Stil, ihre Haltung und ihre Grandezza, die sie ihren zahllosen Rollen stets zu verleihen versteht, sei es im „Tatort“, im „Kommissar“, im „Derrick“, dem „Erbe der Guldenburgs“, dem „Traumhotel“ und vielen anderen Krimis, Thrillern und Liebesfilmen. Wie kaum eine andere Schauspielerin steht Ruth Maria Kubitschek so für das deutsche Fernsehen schlechthin in all seinen Facetten fast von Anbeginn an. Für ihre herausragende Leistung gebührt ihr der Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten..

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2013
Nachwuchsförderpreis der LfA Förderbank Bayern
dotiert mit 10.000 Euro
an
Alicia von Rittberg
für ihre Leistung als Schauspielerin in
„Und alle haben geschwiegen“ (ZDF)
Begründung der Jury:
Alicia von Rittberg spielt die junge Luisa Keller, die in einem Heim der Kirche erzogen wird, weil ihre Mutter sich nicht um sie kümmern kann. Am Anfang eine freche, liebenswürdig-pubertierende Heranwachsende – erobert sie unser Herz. Im Heim ist sie die Spur tapferer, die wir als Zuschauer gerne wären, bei derartigen Ungerechtigkeiten und Unwürdigkeiten. Aber sie leidet auch und wir mit ihr. Berührend ihre Hinwendung zu ihrer ersten Liebe und ihre Hoffnungen. Ansteckend die Lebensfreude nach einem Ausbruch aus einem Heim, das so schlimm wie ein Gefängnis ist. Das alles ist sehr überzeugend und dieser Film schenkt uns eine talentierte junge Schauspielerin, der wir das Beste wünschen, weil sie uns mitgenommen hat und beweist, dass man an sich glauben soll. So ehrlich, emotional und kraftvoll ist ihr Spiel.

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2013
Sonderpreis dotiert mit insgesamt 20.000 Euro
an das Schauspieler-Ensemble
Katharina Schüttler, Miriam Stein, Volker Bruch, Tom Schilling und Ludwig Trepte
für ihre Rollen in
„Unsere Mütter, unsere Väter“ (ZDF)
Begründung der Jury:
In dem 3-Teiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ verkörpern Katharina Schüttler, Miriam Stein, Ludwig Trepte, Volker Bruch und Tom Schilling fünf Berliner Freunde, deren Schicksale in den letzten Kriegsjahren stellvertretend für das Schicksal dieser Generation erzählt werden. Dabei wurde eine deutlich ausdifferenziertere, gebrochenere Figurenführung gewagt als bisher. Dass dies im Ergebnis gelingt und der Zuschauer damit dem Erzählten in besonderem Maße nahekommen kann, ist dem herausragenden Spiel jedes Einzelnen dieses Schauspielerensembles zu verdanken, das durch ein hohes Maß an Authentizität, Emotionalität und Sensibilität besticht. Jeder für sich zieht den Zuschauer in den Bann, zusammen sind sie noch stärker und liefern so einen eindrucksvollen Nachweis für die Qualität dieser Schauspielergeneration.

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2013
an
Guido Knopp
als Leiter der Reihe
„Weltenbrand“ (ZDF)
dotiert mit 10.000 Euro
Begründung der Jury:
Der Titel „Weltenbrand“ wurde von Guido Knopp und seinem erfahrenen Redaktionsteam für die dreiteilige Serie gewählt, weil die unheilvollen beiden Weltkriege als eine Epoche, als „Dreißigjähriger Krieg des 20. Jahrhunderts“ gesehen werden. Die Vielfalt der zusammengetragenen Bilder, für die alte Filmaufnahmen nicht nur restauriert, sondern auch koloriert wurden, fügt sich zu einer eindringlichen Komposition. Nicht nur die Bilder vom Leiden und Sterben in zwei Kriegen, sondern auch vom Leben der Zivilbevölkerung, bis hin in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, bedrücken und faszinieren. Die Erläuterung der Ursachen und Zusammenhänge erfolgt mit jener Verständlichkeit und Übersichtlichkeit, mit denen Guido Knopp über Jahrzehnte hin die Darstellung von Geschichte zu einem Dauererfolg bei einem großen Publikum gemacht hat. Mit dem Bayerischen Fernsehpreis 2013 für die Dokumentarserie „Weltenbrand“ für Guido Knopp wird aus Anlass seines Ausscheidens in den Ruhestand an seine großen geschichtlichen Darstellungen im Fernsehen und seine prägende Gesamtleistung erinnert.

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2013
an
Frank Rudnick
als Autor von
„Unschuldig im Gefängnis – Justizopfer und ihr Kampf gegen Fehlurteile“ (VOX)
dotiert mit 10.000 Euro
Begründung der Jury:
Der Autor Frank Rudnick stellt in dieser bewegenden Dokumentation auf VOX Personen in den Mittelpunkt, für die die Gesellschaft den lapidaren Begriff der „Justizopfer“ verwendet. Eindringlich, aber nicht larmoyant schildert Rudnick den Alltag der Menschen, die auf Grund von Fehlurteilen lange, teils viele Jahre, im Gefängnis saßen. Unbescholtene Bürger sind sprichwörtlich über Nacht Verdächtige. Die Justiz zeigt sich bei vermeintlicher Überführung der Verdächtigen unerbittlich. Die Betroffenen und deren Familien und Freunde erleben reale Albträume.
Rudnick gelingt zu bester Sendezeit am Samstagabend ein einfühlsamer Einblick in Einzelschicksale. Die Anzahl von Fehlurteilen „im Namen des Volkes“ ist erschreckend. Nach Angaben der Produktionsfirma „Süddeutsche TV“ werden in Deutschland pro Jahr 500 Menschen unschuldig verurteilt. Hinter jeder falschen Entscheidung stecken persönliche Tragödien. Kinder, die von heute auf morgen ihren Vater im Gefängnis besuchen müssen. Ehefrauen, die trotz der Anschuldigungen fest an die Unschuld des Ehemannes glauben. Menschen, die trotz allem nicht aufgeben. Frank Rudnick nimmt uns mit in die Realität einiger dieser Opfer, zeigt uns ihren verzweifelten Kampf gegen die Justiz und die bestürzenden Folgen eines völlig veränderten trostlosen privaten Alltags. Nichts ist mehr, wie es war.

DER BAYERISCHE FERNSEHPREIS 2013
an
Sebastian Dehnhardt, Manfred Oldenburg und Jobst Knigge
als Autoren und Regisseure der Dokumentation
„Drei Leben: Axel Springer“ (ARTE/ZDF)
dotiert mit insgesamt 10.000 Euro
Begründung der Jury:
„Von der Parteien Hass und Gunst verwirrt schwankt sein Charakterbild in der Geschichte“ – Schillers Wort über Wallenstein passt – bei aller sonstigen Unvergleichbarkeit der Zeit und des Mannes – auf den Verleger Axel Springer. Aus Anlass seines 100. Geburtstages haben sich die Autoren daran gemacht, das Lebens- und Wirkungsbild dieses großen Verlegers zu zeichnen, das die Gründe seines wirtschaftlichen und publizistischen Erfolges verdeutlich. Es erklärt aber auch, warum Springer zum Feindbild der 1968er Generation werden konnte und warum er, der überzeugte deutsche Patriot, diese Abneigung, die bis zum Hass ging, nie verstehen konnte. Neben dem Verlegerischen und Politischen fehlt es in diesem Beitrag auch nicht an den vielschichtigen persönlichen Akzenten, die helfen, ein wohl kaum bis zum Letzten auszuleuchtendes Leben zu verstehen. Sebastian Dehnhardt, Manfred Oldenburg und Jobst Knigge erhalten für ihre herausragende Dokumentation den Bayerischen Fernsehpreis 2013.

BAYERISCHER FERNSEHPREIS 2013
an
Jochen Alexander Freydank
für seine Regie
„Und weg bist Du“ (SAT.1)
dotiert mit 10.000 Euro
Begründung der Jury:
Die Inszenierung einer Tragikomödie wie „Und weg bist du“ ist für den Regisseur eine extreme Gratwanderung und damit Wagnis. Jochen A. Freydank ist dieses Wagnis eingegangen und hat es dabei meisterhaft verstanden, die richtige Balance zu finden. Der ständige Wechsel vom Drama zur Komödie, vom Slapstick bis hin zur ergreifenden Liebeszene ist eine außergewöhnliche Leistung. Mehr noch: Sein Film über das Sterben ist Leben pur. Fröhlich, ungerecht, mutig, klug und sehr, sehr traurig. Dank Freydanks Regieführung ist „Und weg bist Du“ eine Tragikomödie im besten Sinne: Gerade im Kontrast zur Erleichterung in den komödiantischen Szenen wird der Zuschauer vom Drama in seinen Bann gezogen. Freydanks Inszenierung ist dabei immer präzise, mit Fingerspitzengefühl tastet er sich an die Charaktere heran und führt sie durch den gesamten Film sehr konsequent, gibt ihnen aber gleichzeitig genügend Freiraum zur Entfaltung.

BAYERISCHER FERNSEHPREIS 2013
an
Rola Bauer
als Produzentin für
„Die Tore der Welt“ (SAT.1)
dotiert mit 10.000 Euro
Begründung der Jury:
Rola Bauer hat in „Die Tore der Welt“ (“World without End”), der Nachfolgeproduktion zu „Säulen der Erde“, zum wiederholten Mal ihre Sonderstellung als Produzentin internationaler TV-Events unter Beweis gestellt. Ihr ist es gelungen, das Vertrauen von Bestseller-Autor Ken Follett und damit die Rechte an dem Roman zu erwerben und sie hat die Drehbücher zusammen mit Ridley Scotts Firma „Scott Free“ zur Produktionsreife gebracht. Sie hat Fernsehpartner in Frankreich, Spanien, England und Deutschland frühzeitig als Partner gewonnen und war ausführende Produzentin dieser in Ungarn, der Slowakei und Österreich gedrehten internationalen Großproduktion, die im nationalen und insbesondere auch im internationalen TV-Markt ein Erfolg wurde. Und nicht zuletzt hat sie namhaften deutschen Darstellern die Möglichkeit gegeben, sich in einer englischsprachigen internationalen TV-Produktion zu präsentieren. Eine außerordentliche Produzentenleistung.

BAYERISCHER FERNSEHPREIS 2013
an
Christian Lyra und Sebastian Wehlings
als Autoren von
„Add a Friend“ (TNT SERIE)
dotiert mit insgesamt 10.000 Euro
Begründung der Jury:
Die zehnteilige Serie „Add a Friend“ ist die erste Pay-TV-Eigenproduktion, die der Kanal TNT gewagt hat. Für den Publikumserfolg entscheidend ist die Idee und das Drehbuch, für das die beiden Autoren Christian Lyra und Sebastian Wehlings stehen.
Die Serie, zunächst völlig unspektakulär, handelt von dem Fotografen Felix, der nach einem Autounfall im Krankenhaus liegt, abgeschottet und isoliert von seiner Familie und seinen Freunden. Spektakulär allerdings ist die von den beiden Autoren geschriebene Dialogabfolge zwischen Felix und seinen Freunden, mit denen er, den Laptop auf dem Bauch, via permanentem Internetkontakt kommuniziert. Christian Lyra und Sebastian Wehlings, so der Produzent Quirin Berg, beschreiben einen „zeitgeistigen Weg“, der das Lebensgefühl der jungen Generation auf den Punkt bringt: „Ich gehe online, also bin ich“! Die Innovation von „Add a Friend“ sind die durch Webcams geführten Gespräche und Internetunterhaltungen, gleichsam „virtuelle Kammerspiele“ auf begrenztem Raum, die Raum und Zeit entgrenzen. Christian Lyra und Sebastian Wehlings entwerfen Dialogtexte und Geschichten, die in überaus witziger und unterhaltsamer Weise vorführen, wie einer, ans Bett gefesselt, Räume sprengt und mit Gott und der Welt kommuniziert!
 
BAYERISCHER FERNSEHPREIS 2013
an
Oliver Welke
als Moderator der
„heute-show“ (ZDF)
dotiert mit 10.000 Euro
Begründung der Jury:
Die “heute-show” hat sich in wenigen Jahren als neues Genre  eine Art von News- oder Politcomedy  etabliert. Dabei profitiert sie auf das Vergnüglichste von den zahlreichen Patzern meist deutscher Politiker, Präsentatoren, Diskutanten und Fernsehmacher. Sie referiert die absurdesten Wahlversprechen, aberwitzige Diskussionsbeiträge und protokolliert die hohlsten Phrasen. Allerdings tut sie das nie denunziatorisch. Dabei hilft ein hoch professionelles Team aus Reportern, die mit einer so grandiosen Unbekümmertheit in die Wahlhallen und Sendestudios der Republik eilen, dass den Akteuren Hören und Sehen vergeht und der Zuschauer nicht an der Einsicht vorbeikommt: Vor eingeschalteten Mikrofonen und Kameras hört der Spaß auf, es sei denn, man macht ihn sich selbst.
Herausragend in dieser Produktion ist der Anchorman der “heute-show” Oliver Welke. Er führt durch diese Sendung mit einer ansteckenden Lust und schafft es, dass selbst die böseste Satire nie w i r k l i c h böse ist, und er lehrt uns Zuschauer eine neue Möglichkeit, Fernsehen wahrzunehmen: Das Staunen, von fasziniert bis fassungslos.

BAYERISCHER FERNSEHPREIS 2013
an
Arne Kreutzfeld
als Executive Producer von
Undercover Boss – Kamps (RTL)
Begründung der Jury:
Mit “Undercover Boss” präsentiert sich erstmals im deutschen Fernsehen ein Format, in dem das Subversive in der Chefetage angesiedelt ist. Nicht der investigative Reporter deckt auf, sondern der Chef selbst, ein Vorstandsvorsitzender, Chefmanager oder Inhaber steigt in die Niederungen der täglichen Arbeitswelt und wird so mit dem Alltag seiner Arbeitnehmer konfrontiert; zum Beispiel mit eigenen Fehlentscheidungen, mangelnder Motivation seiner Mitarbeiter, verbesserungswürdigem Arbeitsklima oder auch mit hoch motivierten Arbeitnehmern und lobenswerten Initiativen. Er tritt in seine eigene Firma unerkannt als Jobsuchender ein und gibt erst am Ende seine wahre Identität preis, reicher an Selbsterfahrung und häufig mit Einsichten, die zur Verbesserung von Arbeits- oder Lebenssituationen seiner Arbeitnehmer führen. So auch in der Folge „Kamps“, in der der oberste Manager alle wichtigen Arbeitsstationen des Unternehmens vom Brotbacken bis zum Bäckerei-Verkauf unerkannt durchläuft.
Dieses innovative Format steht für eine neue Dokutainment-Farbe und ist auf spannende und unterhaltsame Weise nah an der Lebenswirklichkeit der Zuschauer.

BAYERISCHER FERNSEHPREIS 2013
an
Denis Scheck
als Moderator von
„Druckfrisch – neue Bücher mit Denis Scheck“ (ARD / BR, NDR, WDR, HR)
dotiert mit 10.000 Euro
Begründung der Jury:
Das Schriftmedium Buch tut sich schwer im Bildermedium Fernsehen. Literatursendungen gelten deshalb mit Recht als das schwerste Genre der Kulturberichterstattung überhaupt. Es reicht ja nicht, nur lebendig und anschaulich über Literatur zu reden, sondern es kommt darauf an, auch noch eine interessante optische Form zu finden.
Dieses Kunststück gelingt seit zehn Jahren Denis Scheck und seinem Team auf herausragende Weise. Intellektuell, aber nicht akademisch, pointiert, aber nicht plump bringt Denis Scheck Bücher unter die Leute. Locker spricht er mit Julian Barnes über sein neues Buch „Unbefugtes Betreten“, plaudert mit Claudia Ott über die arabische Märchensammlung „101 Nacht“ und fragt J.K. Rowling nach dem passenden Buchgeschenk für Harry Potter.
Die Filmsprache der Sendung ist heute noch so modern und überraschend wie am ersten Tag. Schecks eigenwillige, betont meinungsfreudige Präsentation macht ihn zu einem Solitär im deutschen Kulturfernsehen!

Werbung: