19.4.2013 – Unfall auf B2 bei Pähl

20.4.2013 Pähl. Bei einem tragischen Verkehrsunfall am frühen Freitagabend, 19.04.2013, im Bereich der Gemeinde Pähl, verloren insgesamt drei Menschen ihr Leben. Auf der B2 waren zwei Pkw frontal zusammengestoßen.

Zu dem Unfall kam es, als ein 49-Jähriger aus dem nördlichen Landkreis Weilheim-Schongau, gegen 19.35 Uhr mit seinem Pkw die Bundesstraße 2 von Weilheim kommend in Richtung Starnberg befuhr. Kurz nach der Abzweigung Tutzing, im Auslauf einer leichten Rechtskurve, kam der 49-Jährige, aus bislang unbekannten Gründen auf die linke Fahrbahnseite und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen. In dem Wagen befanden sich drei 21-jährige Frauen aus Weilheim und Umgebung, die sich aus München kommend auf dem Heimweg befanden.

Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Pkw des 49-Jährigen, während der Pkw der drei jungen Frauen nach links über die Gegenfahrbahn auf das Bankett geschleudert wurde.

Der Unfallverursacher sowie die Beifahrerin im zweiten Fahrzeug verstarben sofort an der Unfallstelle. Die Fahrerin des Seat und ihre im Fond befindliche Mitfahrerin wurden mit Rettungshubschraubern in das Klinikum nach Harlaching bzw, in das Unfallklinikum Murnau geflogen. Die Verletzungen der Mitfahrerin waren jedoch so schwer, dass sie nach Einlieferung in das Klinikum Harlaching verstarb. Die Fahrerin erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde im Unfallklinikum Murnau noch in der Nacht notoperiert. Sie schwebt in Lebensgefahr.

Beide Unfallfahrzeuge wurden komplett zerstört. Der Sachschaden dürfte ca. 30.000,– Euro betragen.

Beamte der Polizeiinspektion Weilheim übernahmen die Unfallaufnahme.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München II wurde ein Unfallgutachten in Auftrag gegeben. Der Gutachter erschien noch am Abend an der Unfallstelle.

Im Einsatz waren neben zwei Rettungshubschraubern, dem Rettungsdienst, mehreren Notärzten, dem Kriseninterventionsteams, auch noch ca. 50 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pähl und Weilheim.
Die B 2 war zur Unfallaufnahme und der anschließenden Räumung der Unfallstelle für insgesamt sieben Stunden komplett gesperrt. Eine Umleitung wurde durch die Straßenmeisterei Weilheim eingerichtet.

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