Würdigung für Eustachius Kugler

9.5.2013. Einen Namen erhielt der Platz vor dem Sebastianeum an der Fidel-Kreuzer-Straße. Bürgermeister Klaus Holetschek übergab gestern an die Leiterin der Kneipp’schen Stiftungen, Christiane Rapp, ein Straßenschild, das den Namen Eustachius-Kugler-Platz trägt.

Mit dieser symbolischen Namensgebung soll dem Ordensbruder der Barmherzigen Brüder gedacht werden, dessen besonderes Engagement den Kranken und Behinderten galt.

Von 1905 bis 1925 wurde ihm die Leitung der Einrichtungen für behinderte Menschen in Straubing und Gremsdorf sowie des Krankenhauses St. Wolfgang in Neuburg an der Donau übertragen. 1925 wurde Frater Eustachius zum Provinzial der Bayerischen Ordensprovinz gewählt und trug somit die Verantwortung für Krankenhäuser, Pflegeheime, eine Erziehungsanstalt sowie ein Priesterhospiz. „Bad Wörishofen war eine der ersten Stationen in Frater Eustachius’ Leben als Barmherziger Bruder.

Hierher wurde er 1893 bald nach seiner Einkleidung aus seinem Heimatkonvent Reichenbach versetzt. Hier fand er auch — im zweiten Anlauf — endgültige Aufnahme in den Orden“, erklärt Rapp die Beziehung zwischen Kugler und den Kneipp’schen Stiftungen. Kugler wurde am 4. Oktober 2009 seliggesprochen. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, im Gedenken an Frater Eustachius dieses Straßenschild zu überreichen“, so Holetschek. Das Schild wird am Lichtmast vor der Einfahrt angebracht.

Die Barmherzigen Brüder sind Träger der Kneipp’schen Stiftungen und haben sich bei der Neugestaltung der Fidel-Kreuzer-Straße auf Höhe des Sebastianeums wesentlich beteiligt.

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