Immissionsschutz-Verordnung in Bad Wörishofen

17.5.2013 Die Rasenmäher- und Grillsaison ist eröffnet, die Freizeit findet – wann immer das Wetter es erlaubt – im Freien statt.

Mit etwas gegenseitiger Rücksichtnahme sollte es auch keine Probleme mit den Nachbarn geben. Um dem besonderen Charakter des Kurortes Rechnung zu tragen, ist in der Verordnung der Stadt Bad Wörishofen über den Immissionsschutz genau festgelegt, wann welche Arbeiten ausgeführt werden dürfen.

Danach ist es ganzjährig verboten, innerhalb des Stadtgebietes (Kernstadt ohne Stadtteile) ruhestörende Haus- und Gartenarbeiten von 20 bis 07.30 Uhr und von 13 bis 15 Uhr auszuführen.

Ruhestörende Hausarbeiten im Sinne dieser Verordnung sind geräuschvolle Verrichtungen,
die im Hauswesen anfallen und die Öffentlichkeit beeinträchtigen, gleichviel, ob sie im Hause selbst oder im Hof, Garten oder in Nebengebäuden vorgenommen werden. Ruhestörende Gartenarbeiten liegen vor bei Verwendung von geräuschvollen Gartengeräten, wie beispielsweise bei Heckenschneidemaschinen und Motor-Rasenmähern. Die Verordnung regelt außerdem den Gebrauch von Musikanlagen sowie die Errichtung umweltschädlicher Anlagen.

Darüber hinaus gilt – wie auch in den Stadtteilen – das Bayerische Immissionsschutzgesetz.

Die Verordnung mit näheren Einzelheiten, unter anderem auch die Einteilung der Kernstadt in drei Schutzbereiche, kann auf der Internetseite des Rathauses unter rathaus.badwoerishofen.de/info_service/ortsrecht eingesehen und herunter geladen werden.

Werbung: