3.6.2013 – Urlauber nach 23 Stunden im Freien nach Suchaktion bei Fieberbrunn geborgen

4.6.2013 Fieberbrunn (Tirol). Ein 77-jähriger deutscher Urlauber verirrte sich am 2.6.2013 mit seinem PKW in Fieberbrunn und versuchte, nachdem ein landwirtschaftlicher Weg endete, seinen PKW zu wenden.

Dabei rutschte er mit dem PKW in einen bergseitigen Wassergraben und blieb dort hängen.

Der Mann ging daraufhin entlang des Waldes weiter, kam in unwegsamem Gelände zu Sturz und blieb an der Sturzstelle liegen. Da der Mann allein verreist war, wurde seine Abgängigkeit erst am 3.6.2013 um 19:30 Uhr bekannt.

Im Zuge einer großangelegten Suchaktion unter Einsatz von Suchhunden der Polizei und Bergrettung, Bergrettungsleuten der Bergrettung Fieberbrunn, Alpinpolizisten und Beamten der Polizei Fieberbrunn, konnte der Vermisste vom Polizeidiensthund “Lumpi” am 3.6.2013, um 20:59 Uhr, am Boden liegend, lebend aufgefunden werden.

Der Verletze, der bereits ca. 23 Stunden auf 960 m Seehöhe bei schlechter Witterung ungeschützt im Freien lag, hatte zum Auffindungszeitpunkt nur noch eine Körpertemperatur von 23 Grad!

Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt, der als Bergrettungsmann im Einsatz vor Ort war, wurde der Mann vom Rettungshubschrauber “Christophorus 4″ ins BKH St. Johann in Tirol verbracht.

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