17.9.2013 – Johann Dorfwirth in der Nacht auf Dienstag bei einem Einsatz von einem Amokläufer erschossen.

17.9.2013 Tulln (TP/OTS). Das Rote Kreuz trauert um Johann Dorfwirth. Das Rotkreuz-Urgestein wurde in der Nacht auf Dienstag bei einem Einsatz von einem Amokläufer erschossen.

Ein großes Rotkreuz-Herz hat zu schlagen aufgehört:
“Wir haben mit Johann Dorfwirth einen ganz besonderen Mitarbeiter verloren”, erklärt Rotkreuz-Präsident Willi Sauer in einer ersten Reaktion.

Der 70jährige aktive Mitarbeiter ist seit 32 Jahren in verschiedensten Positionen für das Rote Kreuz tätig gewesen. Er war vielfach ausgezeichneter Rettungssanitäter und Ortsstellenleiter in Annaberg.

“Die Rotkreuz-Stelle in Annaberg würde ohne Johann Dorfwirth nicht existieren”, weiß man im Roten Kreuz. Dorfwirth war mit zwei anderen Kollegen maßgeblich an der Errichtung der strategisch wichtigen Dienststelle beteiligt. Dorfwirth erhielt für seine Tätigkeiten 14 Auszeichnungen, unter anderem für 7.000 Einsatzfahrten sowie die Verdienstmedaille in Silber.

“Unsere Gedanken und unsere innige Anteilnahme sind bei den Familien von Dorfwirth und den ebenfalls erschossenen Polizisten”, betont Sauer. “Johann Dorfwirth hat den Spruch ‘Aus Liebe zum Menschen’ gelebt. Er war menschlich, menschlich bis zuletzt.”

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