14.6.2013 – Reisebus in Auffahrunfall auf A7 verwickelt

15.6.2013 Senden. Ein Auffahrunfall auf der A7 in Fahrtrichtung Würzburg führte zu größeren Behinderungen.

Gegen 12:50 Uhr kam es auf der A7vor dem Bereich einer Baustelle zu Stockungen. Ein Reisebus, der mit zwei 7. Klassen einer Schule aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg besetzt war, musste dadurch bis zum Stillstand abbremsen.

Dem 23-jährige Fahrer eines nachfolgenden Langholzfuhrwerks gelang es trotz einer eingeleiteten Vollbremsung nicht, sein Fahrzeug rechtzeitig bis zum Stillstand abzubremsen. Der Lkw fuhr auf den stehenden Bus, der die Schüler von einer Klassenfahrt mit einem Aufenthalt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen zurück nach Hause bringen sollte, auf.

Bei dem Auffahrunfall zog sich der Lkw Fahrer, der aus dem Landkreis Neu-Ulm stammt, leichte Verletzungen zu. Von den 52 Insassen des Busses – 46 Schüler, 4 Lehrer und 2 Busfahrer – klagten nach dem Unfall zunächst zehn Personen über Beschwerden. Derzeit werden sämtliche Personen von einer Notärztin untersucht und bei Bedarf für eine weitergehende medizinische Versorgung in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Bisher wurden bei drei Businsassen leichte und einmal mittelschwere Verletzungen diagnostiziert. Der Rettungsdienst ist mit neun Fahrzeugen vor Ort.

Der Schaden an den beiden Unfallahrzeugen beträgt 20.000 Euro. Für den Weitertransport der unverletzten Businsassen stand ein Ersatzbus bereit. Da beide Unfallfahrzeuge nicht mehr fahrbereit sind und das Langholzfuhrwerk vor einer Abschleppung umgeladen werden musste, wurde für mehrere Stunden der rechte Fahrstreifen der A7 in diesem Bereich gesperrt. Aufgrund der Behinderungen an der Unfallstelle hatte sich ein mehrere Kilometer langer Stau gebildet.

(PP Schwaben Süd/West, 14.6.2013, 15:10 Uhr, OwC)

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