12.8.2013 – Geisterfahrer auf der A7 zwischen der Anschlussstelle Woringen und dem Autobahnkreuz Memmingen

12.8.2013 Memmingen. Großes Glück hatten Verkehrsteilnehmer am frühen Montag Morgen auf der A7. Trotz einer Geisterfahrt von ca. 10 Kilometern Länge kam es zu keinem Verkehrsunfall.

Am Montag Morgen, ab 01:25 Uhr, gingen über Notruf mehrere Mitteilungen von Verkehrsteilnehmern über einen Geisterfahrer auf der A7 ein, der ihnen zwischen der Anschlussstelle Woringen und dem Autobahnkreuz Memmingen entgegenkam. Es solle sich um ein kleineres dunkles Fahrzeug handeln, mehr war zunächst nicht bekannt.

Im Rahmen sofort eingeleiteter polizeilicher Maßnahmen wurde neben der Rundfunk-Verkehrswarnmeldung der Verkehr in Fahrtrichtung Norden an der Anschlussstelle Kempten/Leubas angehalten und durch Streifenwagen gesichert. Weitere Streifen überprüften die A7 samt Parkplätzen südlich und um das Autobahnkreuz Memmingen.

Zwischenzeitlich wurde über eine Notruferin bekannt, dass der Falschfahrer vor wenigen Minuten, kurz vor der Anschlussstelle Woringen gewendet habe und seine Fahrt nun in nördlicher – also korrekter – Fahrtrichtung fortsetze. Die Zeugin konnte wichtige Hinweise auf Kennzeichen und Fahrzeugtyp geben. Ermittlungen laufen.

Die Sachbearbeitung hat die Autobahnpolizeistation Memmingen übernommen.
Sie sucht nun Zeugen, die den Falschfahrer gesehen haben oder sogar durch diesen gefährdet wurden, also ausweichen oder abbremsen mussten.

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